Archive for the ‘Blogroll’ Category

Dr. Guido Westerwelle im Bundestag

Mittwoch, Oktober 8th, 2008

www.fdpdessau-rosslau.de
>>zurück zum Hauptmenü FDP Dessau-Roßlau>>

Rede von Dr. Guido Westerwelle im Bundestag (07.10.2008)
Rede von Dr. Guido Westerwelle
Regierungserklärung zur Krise auf den Finanzmärkten
Rede im Deutschen Bundestag am 7. Oktober 2008

(Stenographisches Protokoll)Frau Präsidentin! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Die Regierungserklärung und die Tatsache, dass die Regierungserklärung hier stattfindet, ist eine angemessene und auch notwendige Reaktion auf die wirklich außerordentlich angespannte Lage. Vor allen Dingen vor dem Hintergrund der Garantieerklärung, die die Bundeskanzlerin und der Bundesfinanzminister den Bürgerinnen und Bürgern am Sonntag gegeben haben, will ich erklären, dass es in diesem Hause keine Auseinandersetzung zwischen Regierung und Opposition hierüber gibt. Es geht hier nicht um einen Parteienstreit, sondern darum, dass die Bürgerinnen und Bürger darauf vertrauen, dass die Sparguthaben sicher sind. Die Bundesregierung sagt, sie steht dafür ein. Wir fügen hinzu: Auch wir von der Opposition stehen dafür ein. Darauf wissen die Bürgerinnen und Bürger sich zu verlassen.(Beifall bei der FDP und der CDU/CSU sowie bei Abgeordneten der SPD)Das ist notwendig, weil die Bürgerinnen und Bürger durch eine ungewöhnliche Maßnahme geschützt werden müssen. Wir wollen hier aber genauso klarmachen: Wir schützen mit diesen Steuergeldern und diesen Zusagen die Bürgerinnen und Bürger. Wir schützen die Sparer und ihre Einlagen. Wir schützen aber nicht die Jobs einiger Banker. Vor allen Dingen sind wir nicht bereit, zuzusehen, dass diejenigen, die privat, in der Wirtschaft so versagt haben, damit auf Kosten von Steuergeldern vergoldet davonkommen. Das ist notwendig und muss hier auch klar angesprochen werden.(Beifall bei der FDP und der CDU/CSU sowie bei Abgeordneten der SPD)

Aber, meine Damen und Herren, ich will Ihnen genauso sagen: Das Prinzip Verantwortung, das Sie hier anmahnen, gilt natürlich nicht nur für diejenigen, die sich in der Wirtschaft falsch verhalten haben, sondern das Prinzip Verantwortung gilt ausdrücklich auch für diejenigen, die bei der Staatsaufsicht absolut dilettantisch gearbeitet haben, und zwar nicht seit Wochen, sondern in Wahrheit seit über einem Jahr.

(Beifall bei der FDP - Ludwig Stiegler (SPD): Das ist eine Frechheit von einer Partei, die gegen jede Regulierung ist!)

Frau Bundeskanzlerin, Sie sprechen davon, dass die Bundesregierung daran arbeite und sich darüber Gedanken mache, wie die Staatsaufsicht verbessert werden könne. Ich will genauso klar sagen: Wenn Sie Defizite bei der Bankenaufsicht beklagen, beklagen Sie Defizite bei der Bundesregierung, also bei sich selbst. Sie tragen die politische Verantwortung für die Bankenaufsicht. Wenn Sie die Bankenaufsicht kritisieren, dann kritisieren Sie die Regierung, der Sie vorsitzen.

(Beifall bei der FDP - Ludwig Stiegler (SPD): Das muss gerade die FDP sagen, die gegen jede Aufsicht ist!)

Vertrauen stärkt nur, wer Rede und Antwort steht. Vertrauen stärkt nur, wer auch mit den Risiken offen umgeht, statt sie zu verschleiern. Auch das muss an dieser Stelle klar gesagt werden: Vertrauen riskiert, wer von Stein zu Stein stolpert, wer die Wahrheit nur scheibchenweise herausrückt. Sie hätten durch Schaden längst klug sein können. Die Salamitaktik, die Sie beim KfW/IKB-Skandal an den Tag gelegt haben, ist dieselbe, die wir bezüglich Hypo Real Estate fast von Tag zu Tag erleben.

(Ludwig Stiegler (SPD): So ein Unsinn!)

Wir wissen nicht, was die Bundesregierung weiß oder zu welchem Zeitpunkt Sie über das Ausmaß der Affäre Bescheid wussten. Wir wissen aber, dass Sie Ihrer Verantwortung als Bankenaufsicht endlich besser gerecht werden müssen. Das ist keine wohlfeile Kritik im Nachhinein, sondern diesen Systemfehler haben wir von Anfang an, schon seit Jahren in diesem Hause immer und immer wieder angemahnt.

(Beifall bei der FDP Lachen bei der SPD - Ludwig Stiegler (SPD): Jetzt reicht es aber!)

Spannend ist, wie jetzt die Sozialdemokraten und die Grünen beim Thema Bankenaufsicht und vor allen Dingen angesichts der mangelnden Bankenaufsicht ihre Zwischenrufe machen. So möchte ich es vorsichtig formulieren. Ich sage Ihnen das deswegen, weil ein einziger Blick in das Archiv des Deutschen Bundestages eines zeigen wird: Diese Doppelstruktur und das bürokratische Gegeneinander von zwei Bankenaufsichten ist in diesem Hause von Union und von FDP kritisiert worden. Sie haben es 2002 als Rot-Grün gemeinsam mit den Stimmen der PDS hier beschlossen.

Ich bleibe dabei: Leider hatten wir mit unseren Bedenken recht. Diese Bankenaufsicht lähmt sich selbst. Sie muss endlich vereinheitlicht werden und unter einen politischen Hut kommen. Dieser ist aus unserer Sicht die Bundesbank.

(Beifall bei der FDP)

Vizepräsidentin Gerda Hasselfeldt:

Herr Kollege, gestatten Sie eine Zwischenfrage des Kollegen Eichel?

Dr. Guido Westerwelle (FDP):

Selbstverständlich. Bitte sehr.

Vizepräsidentin Gerda Hasselfeldt:

Herr Kollege Eichel, bitte.

Hans Eichel (SPD):

Herr Kollege Westerwelle, ist Ihnen nicht in Erinnerung, dass die Änderung der Bankenaufsicht nur mit Zustimmung des Bundesrates möglich war? Diese Zustimmung konnte übrigens nur erreicht werden, nachdem die CDU/CSU-regierten Bundesländer und die, die mit Ihnen in Koalition waren, die entsprechende Sitzung des Bundesrates verlassen hatten. Anderenfalls hätte nicht einmal dieses Gesetz die Zustimmung des Bundesrates gefunden. Das ist die Wirklichkeit. Sie, FDP und CDU/CSU, haben im Bundesrat ohne Ende blockiert.

(Beifall bei Abgeordneten der SPD Lachen bei der FDP)

Ich war mit dem Vorschlag für eine Einzelstruktur in das Gesetzgebungsverfahren gegangen. Das ist die Wirklichkeit und nicht das, was Sie jetzt erzählen.

(Beifall bei der SPD und dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)

Dr. Guido Westerwelle (FDP):
Herr Kollege Eichel, ich kann verstehen, dass Sie mit Ihren damaligen Schandtaten heute nichts mehr zu tun haben wollen.

(Beifall bei der FDP Zurufe von der SPD: Oh!)

Aber ich sage das hier mit großer Klarheit. Ich war schon damals Parteivorsitzender, und ich weiß, wie die Verhandlungen damals abliefen. Ich will Ihnen sagen, wie in der Debatte hier im Deutschen Bundestag gefochten wurde: „Die FDP ist der Auffassung, dass die Deutsche Bundesbank die Bankenaufsicht übertragen bekommen sollte. Die Doppelzuständigkeit hat sich nach unserer Auffassung nicht bewährt.“

Das ist hier alles vorgetragen worden. Sie waren gewarnt, Sie wussten, dass das ein Konstruktionsfehler ist. Reden Sie sich nicht heraus. Sie haben sich aus politischen Gründen für diese Doppelstruktur entschieden. Seit Jahren warnen wir davor, dass dies keine funktionierende Aufsicht ist. Ich sage es Ihnen mit großer Klarheit: Eine Staatsaufsicht, die jede Sparkassenfiliale haarklein untersucht, aber bei einem DAX-Unternehmen in einen Dornröschenschlaf fällt, hat versagt, und dafür tragen diejenigen Verantwortung auch Sie, Herr Kollege Eichel.

(Beifall bei der FDP Dirk Niebel (FDP): Setzen! Sechs!)

Jede Volksbank wird durchsucht, jede Sparkasse wird schikaniert, aber bei den DAX-Unternehmen schaut man nicht hin.

(Lachen bei der SPD Beifall bei der FDP Ludwig Stiegler (SPD): Das ist unverschämt!))

Vizepräsidentin Gerda Hasselfeldt:
Herr Kollege Westerwelle, gestatten Sie eine weitere Frage des Kollegen Eichel?

Dr. Guido Westerwelle (FDP):
Ich bitte Sie; selbstverständlich, Herr Kollege Eichel.

Hans Eichel (SPD):
Herr Kollege Westerwelle, wir können das ja zusammen noch einmal nachprüfen. Ist Ihnen bekannt, dass es der damalige Bundesbankpräsident Tietmeyer ausdrücklich abgelehnt hat, für die Bundesbank die Bankenaufsicht zu übernehmen, weil er eine Interessenkollision gesehen hat? Ist Ihnen außerdem bekannt, dass auch der folgende Bundesbankpräsident, nachdem klar war, dass wir zu Recht das Zukunftsmodell einer Allfinanzaufsicht wählen, erklärt hat, dass eine Allfinanzaufsicht nicht von der Bundesbank ausgeübt werden kann? Das ist nämlich die Wirklichkeit.

(Beifall bei Abgeordneten der SPD - Ludwig Stiegler (SPD):Der hat keine Ahnung!)

Dr. Guido Westerwelle (FDP):
Herr Kollege Eichel, ich habe da ein ganz anderes Parlamentsverständnis: Die Gesetze werden vom Deutschen Bundestag gemacht, mit oder ohne Zustimmung des Bundesbankpräsidenten. Noch tragen wir für die Gesetze Verantwortung.

(Beifall bei der FDP und der LINKEN)

Herr Kollege Eichel, da Sie gefragt haben, was mir alles bekannt sei, frage ich Sie: Ist Ihnen eigentlich bekannt, dass das, was Sie hier immer noch vertreten, von Ihrem Nachfolger im Amt des Finanzministers längst nicht mehr vertreten wird? Es wird zur Beseitigung genau dieser Doppelstruktur kommen, besser spät als nie. Hätten Sie früher gehandelt, hätten Sie diesen Unfug nicht beschlossen, wäre uns möglicherweise einiges an Kosten für die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler erspart geblieben.

(Beifall bei der FDP Ludwig Stiegler (SPD): Eine Frechheit! Die Aufsicht beschuldigen, nur um seine Banker zu schützen!)

Frau Präsidentin, meine sehr geehrten Damen und Herren, das Problem an dieser Stelle liegt nicht nur im geschichtlichen Streit. Vielmehr hat dies Auswirkungen für die Gegenwart; dieses Denken verfolgt uns in Wahrheit immer noch. Es ist noch nicht einmal ein Jahr her, als Sie im November des letzten Jahres hier im Deutschen Bundestag leider auch in der neuen Regierungskoalition einen Gesetzentwurf eingereicht haben, der auch beschlossen wurde, jetzt mit den Stimmen der neuen Mehrheit: „Nach fünf Jahren Allfinanzaufsicht durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht besteht kein Zweifel, dass sich deren Konzept voll bewährt hat.“
Werden Sie doch wenigstens jetzt aus dem Schaden klug.

(Ludwig Stiegler (SPD): Es ist eine Frechheit, die Aufsicht zu beschuldigen!)

Das ist das Mindeste, was die Bürgerinnen und Bürger von Ihnen verlangen können.

(Beifall bei der FDP)

Nun heißt es an dieser Stelle, die Staatsbehörde mit 1 600 Mitarbeitern solle zur Prüfung nicht in der Lage gewesen sein, weil die zu prüfende Tochter schließlich in Irland ihren Sitz habe. Auch darauf muss man kurz eingehen. Was heißt das denn? Das heißt, dass der deutsche Steuerzahler ein Bürgschaftspaket von 35 Milliarden Euro schnürt und im Gegenzug nicht einmal verlangt, dass diejenigen, die eine Bürgschaft bekommen, komplett alle ihre Bücher offenlegen.

Es ist doch ein bemerkenswerter Vorgang, dass eine Handvoll Prüfer einer privaten Bank innerhalb von Tagen Löcher finden, die einer Staatsaufsicht seit Monaten verborgen geblieben sind. Das zeigt abermals: Das ist Staatsversagen, und dafür trägt die Regierung Verantwortung,

(Ludwig Stiegler (SPD): Das ist eine falsche Anschuldigung! Es ist eine Frechheit, so etwas zu behaupten!)

und bei allem staatstragenden Verantwortungsbewusstsein der FDP werden wir Sie aus dieser Verantwortung nicht entlassen, meine sehr geehrten Damen und Herren von der Bundesregierung, trotz aller weihevollen Reden hier.

(Beifall bei der FDP)

Sie haben bei der Bankenaufsicht bisher nur Krisenreaktion, aber nie Krisenprävention betrieben. Sie haben in vielen Bereichen auch noch nicht die Konsequenzen gezogen, die aus unserer Sicht gezogen werden müssten. Wie wir wissen, gibt es Ratingagenturen das ist für diejenigen, die in diesem Thema nicht so tief drin sind, natürlich ein Buch mit sieben Siegeln : private Agenturen, die die Wertigkeit von Banken und anderen Unternehmungen einschätzen. Viel zu oft und viel zu regelmäßig mussten wir darauf hinweisen, dass hier Interessenskollisionen vorgezeichnet sind.
Unser Vorschlag, eine unabhängige Stiftung zu gründen, gewissermaßen eine Stiftung Warentest für den Finanzmarkt, liegt auf dem Tisch. Mich würde sehr interessieren, welche Vorschläge die Bundesregierung selbst macht, um dafür zu sorgen, dass Ratingagenturen in Zukunft keine so große Macht mehr haben und nicht mehr, wie es manchmal der Fall war, interessengeleitet agieren.

(Beifall bei der FDP)

Frau Bundeskanzlerin, es ist richtig und absolut notwendig darüber haben Sie gesprochen , dass die Bilanzierungsregeln auch kurzfristig verändert werden müssen. Ich habe Ihnen schon gestern gesagt dabei bleibt es auch : Hier haben Sie unsere volle Rückendeckung. Wenn Sie Maßnahmen ergreifen, um im Rahmen unseres nationalen Rechts schneller handeln zu können, weil man nicht immer auf die Zustimmung aller europäischen Länder warten kann, werden wir auch dies mittragen; denn wir wissen, dass dieses Problem eine schnelle Lösung erfordert.

Frau Bundeskanzlerin, Sie müssen aber auch zur Kenntnis nehmen, worüber wir in diesem Hohen Hause nur zwei Tage vor der Landtagswahl in Bayern gesprochen haben, als es um die Neuregelung der Bilanzrichtlinien, das sogenannte Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz, ging. Genau das, was Sie jetzt zu Recht kritisieren, steht in Ihrem eigenen Gesetzentwurf, den wir vor etwas mehr als einer Woche beraten haben. Wir sagen Ihnen schon seit langer Zeit, gerade im Hinblick auf das Vertrauen: Halten Sie an den bewährten Prinzipien des deutschen Handelsgesetzbuches fest. Sie selbst sind allerdings gerade dabei, in Deutschland amerikanische Prinzipien, vor denen wir in diesem Hause gewarnt haben, einzuführen. Auch das gehört zur Wahrheit.

(Beifall bei der FDP)

Schließlich würden wir gerne einmal erfahren, Frau Bundeskanzlerin: Was wird jetzt eigentlich aus dem Haushalt? Wir haben heute eine Regierungserklärung gehört, in der Sie viele Problemkreise beschrieben haben. Aber dazu, was für die Regierung politisch-handwerklich daraus folgt, ist bisher nichts gesagt worden. Was bedeutet die jetzige Krise für den Bundeshaushalt, den wir gerade beraten?

(Beifall des Abg. Jürgen Koppelin (FDP))

Zumindest Ihren eigenen Bundeshaushalt müssen Sie ehrlich aufstellen. Sie wissen, dass Sie nicht die Einnahmen bekommen, die Sie in die Finanzplanung geschrieben haben. Da Sie wissen, dass Sie nicht die geplanten Einnahmen erzielen werden, müssen Sie in den nächsten Wochen und Monaten mit uns gemeinsam zumindest daran arbeiten, dass der Haushalt ehrlich wird und dass die Ausgaben reduziert werden. Es kann gar nicht anders sein. Das Mindeste, was man von Ihnen erwarten darf, ist, dass Sie Ihre Finanzplanung umstellen. Jeder weiß, dass diese Finanzkrise nicht ohne Auswirkungen auf die Wirtschaft und damit auch nicht ohne Auswirkungen auf den Bundeshaushalt bleibt.

(Beifall bei der FDP sowie bei Abgeordneten der LINKEN und des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN und des Abg. Gert Winkelmeier (fraktionslos))

Frau Bundeskanzlerin, Sie haben die Ergebnisse der Koalitionsrunde gelobt; das ist Ihr gutes Recht. Allerdings wissen und spüren wir, dass diese Finanzmarktkrise auch zu einem Problem für die reale Wirtschaft werden wird. Weil das so ist, muss die Politik jetzt alles unternehmen, was Wirtschaft und Wachstum stärkt, und alles unterlassen, was Wirtschaft und Wachstum schwächt. Dass Sie trotzdem durch Ihre Gesundheitspolitik die Lohnzusatzkosten erhöhen, ist in diesen Zeiten ein schwerer Fehler.

(Beifall bei der FDP)

Dass Sie trotzdem bei der Erbschaftsteuer einen Anschlag auf die Familienunternehmen vorbereiten,

(Widerspruch bei der SPD)

ist ein schwerer Fehler.

(Beifall bei der FDP)

Aus dieser Verantwortung werden wir Sie nicht entlassen. Die FDP kennt ihre staatspolitische Verantwortung.

(Lachen bei Abgeordneten der SPD)

Wir, die Opposition, werden nicht darum herumkommen, auch Sie an Ihre Verantwortung zu erinnern. Es reicht nicht, zu sagen, dass diese oder jene Maßnahme möglich ist. Sie haben keinen Plan A, Sie haben auch keinen Plan B. Sie stolpern von Problem zu Problem. In Wahrheit fehlt es an Konzepten. Solche sind aber das Mindeste, was man hier heute bei allem, was wir gemeinsam gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern zu schultern haben, auch erwarten darf. So können Sie uns nicht davonkommen.

(Anhaltender Beifall bei der FDP Ludwig Stiegler (SPD): Mit so einem Dampfplauderer gibt es keine Gemeinsamkeit! So ein Schmarrer!)

Mitglied der FDP werden

Montag, Oktober 6th, 2008

www.fdpdessau-rosslau.de
>>zurück zum Hauptmenü FDP Dessau-Roßlau>>

logo.gif      a_traveller7.jpg                               

Für alle, die mehr wollen -

Mitgliederwerbekampagne der FDP

Ihr Mitgliedsantrag als PDF-Dokument

zum Download für Sie vorbereitet.

Die Satzung

Zum Download im   PDF-Format

Die Finanz- und Beitragsordnung

Zum Download im  PDF-Format

Ich möchte Mitglied der Jungen Liberalen werden.

» Mitglied werden!
» Gute Gründe
» Machen Sie mit!
» Werbematerial zur Mitgliederwerbung
» my.FDP - Netzwerk mit Nutzwert
» Selbstdenker gesucht

Füllen Sie Ihren Mitgliedsantrag gleich online aus.

Sollten Sie noch Fragen haben , hinterlassen Sie Ihre Adresse im Formular!

Von Heinz-Josef Sprengkamp.

Montag, Oktober 6th, 2008

www.fdpdessau-rosslau.de
>>zurück zum Hauptmenü FDP Dessau-Roßlau>>

Herzliche Grüße aus der Landeshauptstadt sendet Heinz-Josef Sprengkamp. Wir haben gerade 1800 Kulturschultüten für alle Erstklässler der Stadt gepackt und verteilt - vielleicht auch eine Anregung für die schöne Stadt Dessau-Roßlau?

Herzliche Grüße aus der Landeshauptstadt sendet Heinz-Josef Sprengkamp.

Auch in diesem Jahr erhalten alle Erstklässler der Landeshauptstadt zum Schuljahresbeginn eine kleine zusätzliche Überraschung: eine Kulturschultüte.
Im Mai 2007 hatte der Magdeburger Stadtrat auf Initiative der FDP-Ratsfraktion beschlossen, dass die Magdeburger ABC-Schützen durch diese Aktion angeregt werden sollen, sich mit den kulturellen Angeboten ihrer Heimatstadt zu beschäftigen. Wichtiges Ziel ist auch, die Leseförderung möglichst frühzeitig zu entwickeln und zu unterstützen.

Den Initiatoren des Projektes ist es - auch Dank der Unterstützung des Dezernates Kultur, Schule und Sportes der Landeshauptstadt - gelungen, erneut die Partner des vergangenen Jahres zu gewinnen und neue für die Idee zu begeistern.
An der Aktion beteiligen sich das theater magdeburg, das Konservatorium, der Zoo, das Puppentheater, die Jugendkunstschule, das Kulturhistorische Museum, der Elbauenpark und die Stadtbibliothek sowie die Grüne Zitadelle von Magdeburg. Finanziell und mit kleinen Präsenten unterstützt wird sie von der Stadtsparkasse Magdeburg, den SWM, den MVB, der Thalia-Buchhandlung und dem Allee-Center.

www.magdeburg.de mehr lesen…

Jens Ackermann MdB in Dessau-Roßlau

Sonntag, Oktober 5th, 2008

www.fdpdessau-rosslau.de
>>zurück zum Hauptmenü FDP Dessau-Roßlau>>
 

ackerneubpletn.jpg 

Jens Ackermann MdB FDP-Bundestagsfraktion auf Gesundheitstour in Dessau-Roßlau
 

Mitgliedschaften in Gremien des Bundestages Stellvertretendes Mitglied Ausschuss für Gesundheit Sportausschuss
Ordentliches Mitglied Schriftführer Ausschuss für Tourismus.
 Jens Ackermann am 2.9.2008 Gespräche in folgenden Krankenhäusern 9 Uhr 30 St. Joseph Krankenhaus begleitet durch Dr. Jürgen Neubert Fraktionsvorsitzender der FDP- Stadtratsfraktion Dessau-Roßlau.

klinikum.jpg

11 Uhr Städt. Klinikum  begleitet durch Dr. Jürgen Neubert und Cornelia Pieper Stellvertretende Bundesvorsitzende der FDP Landesvorsitzende FDP Sachsen-Anhalt Stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung des Deutschen Bundestages.

diakoniskrank.jpg

13 Uhr Diakonissenkrankenhaus begleitet durch Dr. Ulrich Plettner stellv. Fraktionsvorsitzender Hier führen Claudia Müller Pagnozzi und Dr. Andreas Eckmann von der Geschäftsleitung den Gast gemeinsam mit dem Ärztlichen Direktor
Prof. Dr. Udo Rebmann und Pflegedienstleiter Johannes Koschig durchs Haus.

 ackermgesundh.jpg


 


14 Uhr FDP hilft Helfern in Dessau–Roßlau vor dem Rathaus und der Volksbank Jens Ackermann fand Unterstützung durch Manfred Böttcher (Fotografie) Kreisvorstand sowie Manfred Bähr FDP-Kreisvorsitzender.

 marktboeackerm.jpg

Der lange und teure Weg zur…

Samstag, Oktober 4th, 2008

www.fdpdessau-rosslau.de
>>zurück zum Hauptmenü FDP Dessau-Roßlau>>

     juergenneubertsomfii.jpg
    Amtsblatt September 2008 FDP-Fraktion
    Meisterhaussiedlung: Der lange und teure Weg zur VernunftAuf Vorschlag von 5 der 6 Stadtratsfraktionen (darunter der FDP) werden der Bauausschuss und nachfolgend der Stadtrat in ihren Sitzungen am 26.08.2008 bzw. am 10.09.2008 einen Richtungsbeschluss zur städtebaulichen Reparatur des zum Welterbe gehörenden Ensemles „Meisterhaussiedlung“ von Walter Gropius fassen. Der Beschluss sieht vor, das Direktorenhaus und das Haus Moholy Nagy im äußeren bauzeitlichen Erscheinungsbild mit den heutigen bauphysikalischen Möglichkeiten wieder aufzubauen und die innere Gestaltung den geplanten Nutzungen anzupassen. Damit wird den – auch durch jüngste Umfragen belegten – Erwartungen der überwiegenden Zahl der Bürger unserer Stadt und vor allem der nationalen und internationalen Besucher entsprochen: Sie wollen nicht nur Informationen über das Meisterhausensemble, sondern es als Ganzes sehen und erleben.Doch warum erst jetzt diese einzig vernünftige und im Umgang mit dem uns übereigneten Welterbe verantwortbare Lösung? Weil – unter maßgeblicher Beteiligung der Stiftung Bauhaus – zunächst drei alternative Lösungen diskutiert und – je nach Standpunkt auch – favorisiert wurden:(1) Die 1:1-Rekonstruktion der Gropius-Originale, die zwar das Ensemble wiederhergestellt, nicht aber die innere Anpassung der Häuser an ihre zukünftige Nutzung zugelassen hätte.
    (2) Der Erhalt des derzeitigen Zustandes (das Siedlungshaus „Emmer“ auf den Grundmauern des Direktorenhauses und das Fehlen der Doppelhaushälfte Moholy Nagy).
    (3) Ein internationaler Architektenwettbewerb zur Reparatur/ Ergänzung/ Wiederher-stellung des durch fehlende Teile zerstörten Ensembles (mit offenem Ausgang bezüglich seines Ergebnisses).Nachdem vor diesem Hintergrund ein jahrelanger – auch international geprägter – Diskurs (mit Expertenbefragungen, Konferenzen, Bauhaus-Award zu möglichen Lösungen) keine befriedigenden Lösungsvorschläge erzeugt hatte, erstellte die Stadt ein eigenständiges Konzept. Es sah wie der jetzige Beschluss die bauzeitliche Gestaltung der äußerlichen Baukörper vor und die innere Gestaltung entsprechend den Nutzungserfordernissen bzw. – falls anders nicht akzeptierbar und förderfähig – alternativ auch die Wiederherstellung der inneren Raumstrukturen.

    Das zwei Jahre zurückliegende Konzept stieß in beiden Hinsichten auf den Widerstand des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie des Landes Sachsen-Anhalt. Vermeintlich fehlende Daten – so die Argumentation – ließen einen solchen Weg nicht zu; man solle für die städtebauliche Reparatur des Ensembles unter Beibehaltung der verlorengegangenen Kubaturen einen Wettbewerb im Sinne von (3) ausloben. Die Stadt, die das nicht vorhatte, war angesichts der Bindung der Förderung des Vorhabens an diese Bedingung durch das Kultus- und Bauministerium gezwungen, den Weg des Wettbewerbs mitzugehen.

    Nun hat er stattgefunden und viel Geld gekostet. Aber er hat letztlich doch ein
    – freilich teures – gutes Ergebnis erbracht: Eine hochkarätig besetzte Jury sah sich außerstande, einem der Teilnehmer aus dem – wohl aus Respekt vor dem Erbe von Walter Gropius - eher mittelklassig zusammengesetzten Teilnehmerfeld einen ersten Platz und damit die Möglichkeit der Realisierung seiner Vorstellungen einzuräumen.

    Eben damit scheint nun in Abstimmung mit den zuständigen UNESCO-Vertretern und denen des Landes der Weg offen zu sein für das, was die Stadt immer wollte und nun hoffentlich bis zum Beginn der Internationalen Bauhausausstellung 2010 verwirklichen kann.

    Ein weiter Weg? Ja, aber einer, ohne den wir nicht das hätten tun können, was jetzt möglich geworden ist. Ändern mussten nicht wir uns, sondern andere. Dieses Ergebnis sollte uns auch zukünftig zu vernunftsorientiertem und selbstbewusstem Handeln zum Wohle unserer Stadt anspornen.

    Dr. habil. Jürgen Neubert

    Gesprächsangebote: Zu den unten angegebenen Zeiten können Sie uns gern besuchen. Aber auch bei den Liberalen Stammtischen, zu denen wir uns jeweils etwa fünfmal im Jahr in den Gaststätten Bistro Merci, Kieferneck und Zur Amtsmühle treffen, können Sie mit uns über tagespolitische/kommunalpolitische Themen sprechen. Die Stammtischtermine werden in der Mitteldeutschen Zeitung veröffentlicht.

    Außerdem steht Ihnen in unserer Bürgersprechstunde am Montag, 01. September 2008, in unserer Geschäftsstelle um 17.00 Uhr unser Fraktionsvorsitzender Dr. Jürgen Neubert zu Fragen/Gesprächen zur Verfügung.

    FDP-Fraktion im Stadtrat Unsere Geschäftsstelle ist zu erreichen:
    Zerbster Str. 6 Montag bis Freitag von 9.00 bis 13.00 Uhr
    06844 Dessau-Roßlau
    Telefon: 03 40 / 21 42 48 Email: fraktion@fdpdessau-rosslau.de
    Fax: 03 40 / 2 50 88 41 Internet: http://www.fdpdessau-rosslau.de

  •  

Ein Dank zwischendurch…

Samstag, Oktober 4th, 2008

www.fdpdessau-rosslau.de
>>zurück zum Hauptmenü FDP Dessau-Roßlau>>

juergenneubertsomfii.jpg
Dr. habil. Jürgen Neubert Fraktionsvorsitzender

Am 1. Juli dieses Jahres tritt der vom Stadtrat gewählte Dr. Gerd Raschpichler das Amt des Beigeordneten für Gesundheit, Soziales, Bildung und Kultur an. Er übernimmt es von Bernd Wolfram, der es “amtierend” für den höchst verdienstvollen Wolfgang Focke wahrgenommen hat, der aus gesundheitlichen Gründen daran gehindert war. Bernd Wolfram hat es -zusammengerechnet - vier Jahre und sieben Monate ohne die Vergütung eines Beigeordneten auf sich genommen!

Ein Übergang aus einem Provisorium, von einem “Lückenfüller” zu einem wirklichen, richtigen Amtsinhaber? Eben nicht. Bernd Wolfram ist der ihm zugewachsenen Aufgabe in exzellenter Weise gerecht geworden.

Sein Nachfolger übernimmt das Amt von einem, den die Stadt braucht: einem, dem das Allgemeinwohl der Stadt das höchste Gut ist; einem, der sich mit Selbstverständlichkeit dafür in die Pflicht nehmen lässt; einem, der Verantwortung nicht scheut; einem, der erfahrungsgetragenes Wissen über das Verhalten der Akteure und die Verhältnisse in der Stadt besitzt; einem, dessen Stimme in der Verwaltung wie im Stadtrat gleichermaßen Gewicht hat; einem, der in der Begegnung verbindlich, aber in der Sache bestimmt kommuniziert; einem, dessen Kompetenz und Einfluss richtungweisende Entwicklungen ermöglichte; einem, dessen Entscheidungen und Handlungen nie einem parteipolitisch geprägten Kalkül entspringen; einem, dessen Freude und Hingabe in der Wahrnehmung seiner Aufgabe sich motivierend auf seine Mitarbeiter und Mitstreiter überträgt.

Resümee: Bernd Wolfram hat Maßstäbe gesetzt. Er hat nicht verwaltet, sondern zukunftsorientiert für seine Stadt gestaltet. Er übergibt seinem Nachfolger ein wohlbestelltes Feld. Er war eben nicht ein “amtierender”, sondern der Sozialdezernent. Damit hat er sich bleibende Verdienste um unsere Stadt erworben.

Dafür danken wir Liberalen Bernd Wolfram, auch für seine Bereitschaft, seinen Amtsnachfolger in bewährter Weise als Stellvertreter unterstützen zu wollen.
Dr. habil. Jürgen Neubert

Was gärt in Dessau-Roßlau?

Samstag, Oktober 4th, 2008

www.fdpdessau-rosslau.de
>>zurück zum Hauptmenü FDP Dessau-Roßlau>>


 

manfredbaehrkvii.jpg



Was gärt in Dessau-Roßlau?

Manfred Bähr  FDP-Stadtratsfraktion

Grundsätzlich verbindet man mit dem Begriff „Bio“ etwas Positives, Natürliches und Reines. Kommt dann der Begriff „Gas“ dazu, wird es schnell zu etwas Reizendem. Vielleicht handelt es sich dann um Reizgas, das sich möglichst schnell verflüchtigen sollte. Aber hängt man daran noch den Begriff „Anlage“, wird alles zusammen schnell zum „Roten Tuch“, und viele Menschen verhalten sich wie „Stiere“ in der Arena. Aufgabe der Politik und Verwaltung ist dann aber mit Sicherheit nicht die Rolle des Toreros. Bei allen nachvollziehbaren Emotionen kann es nur Aufgabe sein, einen sachlichen Dialog und eine fachliche Abwägung der Vor- und Nachteile herbeizuführen.

Unbestritten dürfte sein, dass es sich bei einer „Biogasanlage“ um eine innovationsträchtige Zukunftstechnologie handelt, die dem Sitz des Bundesumweltamtes gut zu Gesicht stünde. Allerdings fragt sich mancher aus gegebenem Anlass, ob die Technologie auch sicher beherrscht wird. Diese Frage gilt für Industrie- über Energie- bis Kläranlagen, die auch gelegentlich zu Emissionen von Lärm, Schadstoffen oder Gerüchen begleitet werden. Aber bei der Genehmigung entsprechender Anlagen hat eine Überprüfung im Vorfeld und ggf. auch bei späterem Betrieb stattzufinden. Hierfür werden im Vorfeld entsprechende Pläne aufgestellt und Gebiete ausgewiesen und festgestellt. Dies alles erfolgt nach rechtsstaatlichen Normen. Die Rechtslage und deren Auswirkungen werden allerdings häufig erst dann zur Kenntnis genommen, wenn einem etwas nicht passt, was sich in der Nachbarschaft entwickeln könnte. Wenn hierzu noch das Gefühl kommt, dass mit den berechtigten Nachfragen der Bürger und Ortschaftsräte seitens der Verwaltung nicht sensibel umgegangen wird, eskaliert die Situation wie in Roßlau und führt zu verhärteten Standpunkten, wobei uns das „Sankt Florians-Prinzip“ ebenso nicht tunlich ist wie die Haltung „Kernkraft – nein danke – wir nehmen unseren Strom aus der Steckdose“. – Olet oder Non olet?Im Rahmen eines gesicherten Verfahrens sind die Bedenken der Bürger aufzugreifen und zu prüfen sowie abzuwägen. Mit Sicherheit kann es hilfreich sein – wie von den Bau- und Wirtschaftsausschüssen vorgeschlagen – eine möglichst annähernd baugleiche Anlage zu besichtigen – auch seitens der betroffenen Bürger. Die bisherigen Bedenken beziehen sich aber nicht nur auf die Biogasanlage selbst, sondern auch auf die Transportwege, hier insbesondere auf den Bauzustand der Berliner und Lukoer Straße. Ob ein entsprechender bzw. welcher Ausbau erforderlich ist, ist zu prüfen, damit Belästigungen oder gar Schäden für Menschen und Bauwerke ausgeschlossen werden. Dies sind hier die selben Probleme wie in der Ziebigker Straße in Dessau-Siedlung oder in der Mühlenreihe in Roßlau. Da an Schäden weder die betroffenen Bürger oder Unternehmen noch die Verwaltung oder gar finanzierende Kreditinstitute interessiert sein können, bleibt nur der Weg im Rahmen eines rechtsstaatlich gesicherten – transparent gemachten – Verfahrens, die Vor- und Nachteile abzuwägen und die vorhandenen Restrisiken soweit wie möglich zu minimieren und dann ggf. eine Genehmigung zu erteilen oder abzulehnen, aber bitte auf gesicherter Basis ohne Emotionen.
Bürgersprechstunde am Dienstag, 07. Oktober 2008, in unserer Geschäftsstelle um 17.00 Uhr durch unseren stellv. Fraktionsvorsitzenden Dr. Ulrich Plettner

FDP Mandatsträgerkonferenz

Samstag, Oktober 4th, 2008

www.fdpdessau-rosslau.de
>>zurück zum Hauptmenü FDP Dessau-Roßlau>>

 fdpfrplettnerii.jpg



Dr. Ulrich Plettner
stellv. Fraktionsvorsitzender der FDP-Stadtratsfraktion
Auf Einladung von Cornelia Pieper trafen sich am letzten Wochenende im Juni etwa 30 Abgeordnete der FDP im Country-Hotel Brehna, um im wesentlichen den Wahlkampf 2009 zu erörtern. Seitens Dessau-Roßlaus nahmen Klaus Abramowski und Ulrich Plettner daran teil.
Es werden am 7. Juni 2009 Kommunalwahlen (in Magdeburg und Halle) mit der Europa-Wahl gemeinsam erfolgen und am 27. September die Bundestagswahl.
Dazu hielt der Geschäftsführer des Liberalverlages GmbH Berlin, Herr Grau, ein kenntnis-reiches einleitendes Referat, basierend auf kaufmännischen, statistischen und psychologischen Daten. Vorausgesetzt wurde allgemein, dass kaum Geld zur Verfügung steht, andererseits plakativer Wahlkampf mit den Vertrauensfarben blau-gelb erforderlich ist. Dabei sind Projektionen auf das Ziel unterschiedlich, doch kann z. B. auf die Darstellung von Personen/Köpfen verzichtet werden. 15% aller Wähler entscheiden sich erst am Wahltag selbst, worauf im zeitlichen Abstand reagiert werden sollte. Der Referent hinterließ seine Visitenkarte (in der Geschäftsstelle) mit dem Hinweis, auch für fernmündliche Ratschläge gern zur Verfügung zu stehen.

Nachfolgend wurde über Missstände in verschiedenen Regionen bzw. Kommunen berichtet, und Ulrich Plettner brachte seinen Wunsch vor, Guido Westerwelle möge einmal in Dessau-Roßlau (im Kornhaus) sprechen in der Hoffnung, auf diesem Wege neue Mitglieder für unsere Partei einwerben zu können.

Letztlich berichtete der gesundheitspolitische Sprecher der Bundestagsfraktion, Jens Ackermann, dass er am 02. September d. J. mit dem Info-Bus zum Thema Gesundheitspolitik nach Dessau-Roßlau kommen wird.

Dr. Ulrich Plettner

stellv. Fraktionsvorsitzender

Vom 18. Ordentlichen FDP-Kreisparteitag

Samstag, Oktober 4th, 2008

www.fdpdessau-rosslau.de
>>zurück zum Hauptmenü FDP Dessau-Roßlau>>


kreisparteitag18.jpg


18.Ordentlicher Kreisparteitag 2008  des FDP-Kreisverbandes der Stadt Dessau-Roßlau im Versammlungsraum der Volksbank

Manfred Bähr, unser bereits im Vorjahr einstimmig gewählter Vorsitzender des Kreisverbandes, eröffnete den 18.Ordentlichen Kreisparteitag und begrüßte unsere Gäste aus Bund und Land.

 manfredbaehr.jpg

Manfred Bähr, Stadtrat, Kreisvorsitzender, Bankvorstand;
Mitglied in den Ausschüssen: Wirtschaft, Stadtentwicklung, Tourismus;  Betriebsausschuss Eigenbetrieb Stadtpflege; Rechnungsprüfungsausschuss; Industriepark Dessau(kommunale Gesellschaft) 

Jens Ackermann, MdB,Mitglied der Bundestagsfraktion der FDP, bedankte sich für die Glückwünsche zur Vaterschaft. In seiner Rede ging er auf die hohe Staatsverschuldung ein, kritisierte das Postmonopol und den durch die Regierungsparteien vereinbarten Postmindestlohn. Weiterhin betonte er die Eigenständigkeit der FDP im Bund; denn es wird  voraussichtlich  zur nächsten  Bundestagswahl keine Koalitionsaussage.

Jens Ackermann, MdB, Sprecher für Rettungsdienste und Krankenpflege und Sprecher für Petitionen der FDP-Bundestagsfraktion

jensackermann.jpg

 klauslademann.jpg

Klaus Lademann vom Kreisvorstand der FDP der Stadt Dessau-Roßlau gab eine Zwischenbilanz  zur Verkehrsentwicklung für den Zeitraum von 1991 bis 2008. Unter Beachtung der vorhandenen Förder- und Eigenmittel entstanden Süd- und West-Tangente, das Flugplatzareal mit Anbindung der Wohngebiete Siedlung und Kleinkühnau. Im Bau befindet sich die Bahnhofstraße. In Vorplanung ist die Nordumgehung.

karindammann.jpg
 

Karin Dammann, Schatzmeisterin des Kreisverbandes, zog eine insgesamt positive Jahresbilanz. Sie mahnte höhere Einnahmen an, lobte aber auch die aktive Spendenbereitschaft einzelner Mitglieder und auch Nichtmitglieder. 

veitvolpert.jpg

Veit Wolpert, MdL Fraktionsvorsitzender, Kommunalpolitischer, Rechtspolitischer  und Verkehrspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt, Stellv. Landesvorsitzender der FDP Sachsen-Anhalt

 juergenneubert.jpg

Dr. Jürgen Neubert, Fraktionsvorsitzender der FDP-Stadtratsfraktion, dankte noch einmal auch den parteilosen Kandidaten zu den letzten Stadtratswahlen. Er lobte die gute ergänzende Zusammenarbeit der vier Fraktionsmitglieder ohne absoluten Fraktionszwang. 

peterkuras.jpg 

Peter Kuras, Vizepräsident des Landesverwaltungsamtes Sachsen-Anhalt und Mitglied des FDP-Kreisvorstands erwähnte in seinem Diskussionsbeitrag die Notwendigkeit einer Anbindung der Stadt Dessau-Roßlau an die A14.

MITTEILUNGSBLATT 3/2008

Samstag, Oktober 4th, 2008

www.fdpdessau-rosslau.de
>>zurück zum Hauptmenü FDP Dessau-Roßlau>>

 hoffmannii.jpg

Manfred Hoffmann

FDP DESSAU-ROSSLAU
Die Liberalen

Liebe Parteifreundinnen, liebe Parteifreunde, liebe Freunde der FDP!

Es ist Sommer – auch wenn wir lange Zeit das Wetter wie im April oder Oktober hatten und die politischen Zustände in Berlin eher an tiefsten Winter erinnern.

Da wird auf Öl-Multis und Energieversorger gescholten – obwohl über 60 bzw. 40 Prozent des Preises auf Steueranteile entfallen -, da werden Sozialtarife für Energie diskutiert, Mindestlöhne beschlossen – die insbesondere in Ostdeutschland Hunderttausende von Arbeitsplätzen kosten können, und die Gewerkschaften fordern zum Ende der Bescheidenheit (zum Wohle des Fiskus durch die kalte Progression der Lohn-/Einkommenssteuer?) auf.

Da unterstützt bzw. befördert die CDU-Bundeskanzlerin die SPD-Forderungen nach „vermeintlich sozialen Gerechtigkeiten“ zur besseren Abgrenzung gegen „Die Linke“ und beschert damit dieser Erfolge für deren wirtschaftspolitisch gefährlichen Wünsche. Die CSU annektiert die FDP-Forderungen zur Pendlerpauschale und zu reduzierten Umsatzsteuersätzen zur Energie für die anstehende Landtagswahl in Bayern nach diversen von ihr am Kabinettstisch mitbeschlossenen unnötigen Steuererhöhungen in den letzten Jahren.

Alles in allem ein verrückter Sommer - aber dennoch Urlaubszeit / Zeit für Erholung.
Ich wünsche Ihnen trotz der chaotischen Zustände in unserem Land ein paar beschauliche Tage und Zeit um zu bedenken, was sich in unserem Land, in unserer Region und in unserer Stadt und gegebenenfalls bei uns selbst alles ändern muss.

 manfredbaehrkvii.jpg

Kreisvorsitzender Manfred Bähr

Sommerfest des KV Dessau-Roßlau
am 22. August 2008

Einladungen liegen diesem Mitteilungsblatt bei.

Seite 2 3/2008

Mandatsträgerkonferenz der FDP Sachsen-Anhalts am 28. Juni 2008 in Brehna

Auf Einladung von Cornelia Pieper trafen sich am letzten Wochenende im Juni etwa 30 Abgeordnete der FDP im Country-Hotel Brehna, um im wesentlichen den Wahlkampf 2009 zu erörtern. Seitens Dessau-Roßlaus nahmen Klaus Abramowski und Ulrich Plettner daran teil.
Es werden am 7. Juni 2009 Kommunalwahlen (in Magdeburg und Halle) mit der Europa-Wahl gemeinsam erfolgen und am 27. September die Bundestagswahl.
Dazu hielt der Geschäftsführer des Liberalverlages GmbH Berlin, Herr Grau, ein kenntnis-reiches einleitendes Referat, basierend auf kaufmännischen, statistischen und psychologischen Daten. Vorausgesetzt wurde allgemein, dass kaum Geld zur Verfügung steht, andererseits plakativer Wahlkampf mit den Vertrauensfarben blau-gelb erforderlich ist. Dabei sind Projektionen auf das Ziel unterschiedlich, doch kann z. B. auf die Darstellung von Personen/Köpfen verzichtet werden. 15% aller Wähler entscheiden sich erst am Wahltag selbst, worauf im zeitlichen Abstand reagiert werden sollte. Der Referent hinterließ seine Visitenkarte (in der Geschäftsstelle) mit dem Hinweis, auch für fernmündliche Ratschläge gern zur Verfügung zu stehen.

Nachfolgend wurde über Missstände in verschiedenen Regionen bzw. Kommunen berichtet, und Ulrich Plettner brachte seinen Wunsch vor, Guido Westerwelle möge einmal in Dessau-Roßlau (im Kornhaus) sprechen in der Hoffnung, auf diesem Wege neue Mitglieder für unsere Partei einwerben zu können.

Letztlich berichtete der gesundheitspolitische Sprecher der Bundestagsfraktion, Jens Ackermann, dass er am 02. September d. J. mit dem Info-Bus zum Thema Gesundheitspolitik nach Dessau-Roßlau kommen wird.

 fdpfrplettnerii.jpg

Dr. Ulrich Plettner
stellv. Fraktionsvorsitzender

FDP-Mitarbeit in der AG Klimaschutz

Im Zuge der Fortschreibung des Energie- und Klimaschutzkonzeptes der Stadt Dessau-Roßlau wird das Projekt von der Arbeitsgruppe Klimaschutz begleitet, in der das Umweltamt, das Amt für zentrales Gebäudemanagement, das Schulverwaltungsamt, die Dessauer Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft, die Wohnungsunternehmen, die Hochschule Anhalt, das Umweltbundesamt, der Energietisch Dessau und die Stadtratsfraktionen mitarbeiten.

Für unsere Partei/Fraktion arbeitet in der AG unser Parteifreund Dietmar Glöckner als sachkundiger Bürger mit.

*
Wir rufen unsere Leser auf, durch eigene Beiträge das Mitteilungsblatt zu beleben und mitzugestalten.

*
Sie dürfen unser Mitteilungsblatt gern an Freunde weitergeben oder uns deren Anschrift
mitteilen, wenn Bezugsbedarf besteht.

3/2008 Seite 3

Herzlich zum Geburtstag gratulieren wir
07.08. Klaus Abramowski
11.09. Karl-Heinz Bock
17.08. Torsten Vollert Jürgen Wieprich
18.08. Ruth Wernicke
15.09. Dr. Marc Hother
19.08. Dirk Gödecke
17.09. Ferdinand Albers
22.08. Jürgen Conrad
23.09. Siegfried Hiob
26.08. Uwe Krieg
26.09. Günter Laux
27.08. Hans-Jürgen Kramer
06.10. Peter Grosser
09.09. Christa Menzel
23.10. Helga Jüngling
10.09. Manfred Fromm
27.10. Siegfried Wentzkat

Termine

Landesvertretrversammlung zur Aufstellung der Landesliste für die Bundestagswahl 2009 am Freitag, 31. Oktober 2008, um 10.00 Uhr in Magdeburg

Mitgliederversammlung Stadt Dessau-Roßlau und Landkreis Wittenberg zur Wahl des gemeinsamen Kandidaten zur Bundestagswahl 2009 am Freitag, 19. September 2008, um 18.00 Uhr in der Gaststätte Kornhaus, in 06846 Dessau-Roßlau.
Unsere Mitglieder werden gesondert (mit Bekanntgabe der Tagesordnung) eingeladen.

FDP-Sommerfest Dessau-Roßlau am Freitag, 22. August 2008, um 17.00 Uhr in der Fa. Krieg & Wittor, 06847 Dessau-Roßlau. Einladungen liegen diesem Mitteilungsblatt bei.

Kreisvorstandssitzung

Dienstag, 02. September 2008, 18.00 Uhr in der Geschäftsstelle

Liberale Stammtische ( für Parteifreunde und Interessierte)

Donnerstag, 25. September 2008, 19.00 Uhr, Gaststätte Kieferneck, Fischereiweg 35,
06846 Dessau-Roßlau

Donnerstag, 02. Oktober 2008, 19.00 Uhr, Gaststätte Zur Amtsmühle, Mühlenstr. 49,
06862 Dessau-Roßlau

Donnerstag, 09. Oktober 2008, 18.30 Uhr, Gaststätte Bistro Merci, Am Lustgarten 6,
06844 Dessau-Roßlau

Unsere Stammtische sind grundsätzlich offen für alle Interessierte unabhängig von deren Wohngebiet. Bei den Liberalen Stammtischen werden Sie von Vorstands- und Fraktionsmitgliedern über das jeweils Aktuelle in der Politik, vor allem aber auch in der Kommunalpolitik, informiert.

Sachsen-Anhalt-Tour von Jens Ackermann, MdB, mit dem blau-gelben Info-Bus
am Dienstag, 02. September 2008 in Dessau-Roßlau
- 09.30 Uhr St. Joseph-Krankenhaus
- 11.00 Uhr Städtisches Klinikum
- 13.00 Uhr Diakonissenkrankenhaus
- ab 14.00 Uhr Friedensglocke

(Das in der Liberalen Depesche genannte Datum hat sich geändert.)

Seite 4 3/2008

Übrigens: Wenn Sie aktuell über die Arbeit der Bundes- und der Landes-FDP informiert sein wollen, können Sie das Internet mit folgenden Adressen nutzen:

www.fdp.de

www.fdp-sachsen-anhalt.de

Liebe Mitglieder, denken Sie bitte an die pünktliche und satzungsgemäße Beitragszahlung!
Konto des FDP-Kreisverbandes Dessau-Roßlau bei der Volksbank Dessau-Anhalt
Kto.-Nr. 1 290 002 BLZ 800 935 74
Unsere Mitglieder bitten wir, bei Anschrifts- und Kontoänderungen kurzfristig unsere Geschäftsstelle zu informieren.

Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe unseres Mitteilungsblattes ist Montag,
20. Oktober 2008

Mit Ihrer Empfehlung in unserem Mitteilungsblatt machen Sie kostengünstig auf Ihr Unternehmen aufmerksam und unterstützen gleichzeitig die Herausgabe und den Vertrieb unseres Blättchens. Nutzen Sie diese Möglichkeiten! Fragen? Rufen Sie uns an:
03 40 - 21 42 48

Herausgeber:
FDP-Kreisverband Dessau-Roßlau FDP-Fraktion im Stadtrat Dessau-Roßlau
Vorsitzender: Manfred Bähr Vorsitzender: Dr. Jürgen Neubert
Redaktion: Manfred Hoffmann
Email: kreisverband@fdpdessau-rosslau.de Email: fraktion@fdpdessau-rosslau.de
Zerbster Str. 6, 06844 Dessau-Roßlau
Telefon: 03 40 – 21 42 48 Fax: 03 40 – 2 50 88 41
Internet: http://www.fdpdessau-rosslau.de